Archiv - Pressemitteilungen Radeberger Gruppe

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17.02.2014

Zufriedenstellender Jahresrückblick: Radeberger Gruppe entwickelt sich 2013 besser als der Markt

Frankfurt, 17.02.2014. Die Radeberger Gruppe, Deutschlands größte private Brauereigruppe, blickt auf ein ordentliches Jahr 2013 zurück: Der Marktführer im deutschen Biermarkt konnte sich vom allgemeinen Branchentrend abkoppeln – und Umsatz und Absatz in einem deutlich rückläufigen Markt stabil halten.

Trotz eines im gesamten Markt im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallenen ersten Halbjahres und extremer Wetterphänomene besonders in Ost- und Süddeutschland kann die Radeberger Gruppe auf ein ordentliches Jahr zurückblicken: In einem Markt, der ein Absatzminus von zwei Prozent ver¬schmerzen musste, hielt die Unternehmensgruppe ihren Getränkeabsatz und ihren Umsatz stabil
(13 Millionen Hektoliter / 1,8 Mrd. Euro).
„Das ist nach einem turbulenten Jahr, in dem die ersten sechs Monate für fast alle Brauereien aufgrund der Kälte und des anhaltenden Regens ausgesprochen verlustreich waren, die Flutkatastrophe große Teile unserer Kernabsatzgebiete in Ostdeutschland und anderen Regionen Deutschlands fast vollständig lähmte, ein wirklich respektables Ergebnis. Unsere Mannschaft hat im Jahr 2013 gute Arbeit geleistet und unter schwierigsten Rahmenbedingungen einen echten Achtungserfolg eingefahren“, betont Dr. Niels Lorenz, der seit Ende des Jahres 2013 das Amt des Sprechers der Geschäftsführung der Radeberger Gruppe innehat.

Nationale Biermarken: ein Treiber der guten Entwicklung
Besonders erfreulich zeigten sich im vergangenen Jahr die nationalen Marken der Unternehmensgruppe, die ihren Umsatz in einem hart umkämpften Markt leicht steigern konnten. Die Flaggschiffmarke Rade-berger Pilsner wuchs im Umsatz  einstellig. Auch die Marke Jever konnte ihren guten Lauf im Jahr 2013 weiter fortsetzen: Das Friesisch-Herbe steigerte seinen Markenumsatz ebenfalls im einstelligen Bereich. Großen Anteil an dieser Entwicklung trägt das alkoholfreie Jever Fun, das von dem allgemeinen Trend zu alkoholfreien Bieren profitieren und sogar zweistellig im Umsatz zulegen konnte. Da das Segment Wei-zenbier und die Biermischgetränke 2013 besonders unter den widrigen Wetterverhältnissen gelitten ha¬ben, blieb die Marke Schöfferhofer Weizen im abgelaufenen Jahr hinter den Erwartungen zurück. Erfreu¬lich von der Entwicklung der Dachmarke abkoppeln konnte sich hingegen Schöfferhofer Alkoholfrei - die Sorte wuchs deutlich im Umsatz. Für das Jahr 2014 plant Schöfferhofer Weizen eine Marktoffensive, die neue Impulse bringen wird.

Nationale Spezialitäten: unterstreichen Importexpertise der Gruppe
Die nationalen Spezialitäten der Getränkegruppe entwickelten sich im Umsatz überproportional: Hervor-stechend in diesem Segment waren auch im Jahr 2013 die internationalen Importmarken, die die Rade-berger Gruppe exklusiv in Deutschland vertreibt. So wuchs das irische Portfolio der Gruppe (Guinness, Kilkenny) deutlich im Umsatz – ein Erfolg, der aus zwei Effekten resultiert: Zum einen ist die Radeberger Gruppe seit Juli 2013 exklusiver Vertriebspartner für die Marken sowohl in der Gastronomie als auch im Handel. Zum anderen konnte die Unternehmensgruppe durch eine intensive Vertriebsarbeit den beste-henden Absatz der Marken deutlich steigern. Auch die mexikanische Marke Corona Extra legte im Jahr 2013 erfreulich im Umsatz zu – ein weiterer Beleg dafür, dass die Getränkegruppe auch das Geschäft mit internationalen Marken beherrscht.

Regionale Premiummarken: trotz vieler Herausforderungen mit Freude…
Die Radeberger Gruppe ist stolz auf ihr Geschäftsmodell, das starke nationale und regionale Marken mit großer Marktkenntnis in einem beispiellosen Portfolio vereint. Auch im Jahr 2013 konnte die Radeberger Gruppe beweisen, dass sie „Groß“ und „Klein“ beherrscht, dass sie „Regional“ und „Natio¬nal“ neben-einander führen kann. So machten die starken regionalen Premiummarken der Getränkegruppe auch im abgelaufenen Jahr viel Freude.
Mit respektablen Leistungen präsentierten sich 2013 die Berliner Premiummarken: Während Berliner Pilsner in einem der am stärksten umkämpften Regionalmärkte im deutschen Biermarkt mit einem leich¬ten Umsatzwachstum punktete, konnte Berliner Kindl seine starke Marktposition deutlicher ausbauen: Das klassische Premium der Hauptstadt koppelte sich souverän vom Markttrend ab. In Sachsen setzte der „wahre Held“ Ur-Krostitzer seinen nun bereits im sechsten Jahr andau¬ernden Lauf fort: Die kleine sympathische Marke aus der Leipziger Vorstadt wuchs auch im Jahr 2013 wieder zweistellig im Umsatz – und konnte sich damit gegen das anspruchsvolle Wettbewerbsfeld durchsetzen. Selbstbewusster als im Vorjahr konnte auch die sächsische Marke Freiberger überzeugen: Sie legte 2013 im Umsatz deutlich zu. Etwas stärker spürten Stuttgarter Hofbräu und die Dortmunder Marken der Gruppe (Brinkhoff’s No. 1 / Dort¬munder Kronen) den negativen Markttrend: Sie konnten jedoch marktkonform abschließen. Das gilt auch für die Kölner Marken (Sion Kölsch/Gilden Kölsch), die sich auf Kölner Marktniveau entwickelten.

Alkoholfreie Marken: konsequente Wandlung von der Brauereigruppe zum Getränkeunternehmen
Auch die Entwicklung der alkoholfreien Getränke der Radeberger Gruppe trotzte im Jahr 2013 den widri-gen Wetterverhältnissen, die ganz maßgeblich auch auf den Vertrieb von Mineralwasser und Er-frischungsgetränken Einfluss nahmen.
So baute das Synonym für gepflegten Mineralwassergenuss, Selters Original, seine Erfolgsgeschichte auch im Jahr 2013 weiter aus: Das Premium-Mineralwasser konnte vor allem mit seiner Strategie „Selters und Wein“ erneut überzeugen und sich weiter als perfekter Begleiter zum Weingenuss etablieren – und so in einem durch massive Preiskämpfe und Verdrängungswettbewerb gekennzeichneten Mineral-wassermarkt im Umsatz weiter wachsen. Bionade festigte ihre Marktposition im Jahr 2013 mit einer frechen und mutigen Portfolioerweiterung um Bionade Cola und einer erfolgreichen Marktoffensive weiter: Die sympathische Erfrischungsalternative aus der Rhön entwickelte sich nach den wechselhafteren letz¬ten Jahren nun positiv. Ti, der innovative Erfrischungstee der Unternehmensgruppe, konnte erste Wei¬chen in einem neu etablierten Marktsegment stellen – und wird das Jahr 2014 nutzen, um seine Marktposition auszubauen.

Exportgeschäft: gibt weiter Gas…
Positiv entwickelte sich im Jahr 2013 auch das Exportgeschäft der Gruppe, das seinen Umsatz erneut steigern konnte. Einer der Treiber war der Export in die USA, das vor allem dank der Beliebtheit von Ra-deberger Pilsner deutlich ausgebaut werden konnte. Insgesamt legte die Flaggschiffmarke im Ausland im Umsatz zweistellig zu. Auch Clausthaler Alkoholfrei, das in über 50 Länder expor¬tiert wird, zeigte eine gute Entwicklung – und wuchs im Umsatz erfreu¬lich. DAB, die Dortmunder Export-Spezialität, konnte im Ausland zahlreiche neue Anhänger begeistern.

Strategie bestätigt sich
Damit bestätigte sich die Strategie der Radeberger Gruppe ein weiteres Mal: Ihr einzigartiger Portfoliomix ermöglichte es ihr, den Markt in den verschiedensten Segmenten abzudecken – und so die Stärken des Sortiments voll auszuspielen: Mit der überdurchschnittlichen Entwicklung der Wachstumsmarken im natio-nalen und regionalen Segment konnten Rückgänge bei den sich bekanntermaßen langfristig ver¬haltener entwickelnden Konsum- und Traditionsmarken ausgeglichen werden.
Doch der Brauereichef ist überzeugt, dass weitere Herausforderungen auf die Branche und die Unter-nehmensgruppe warten: „Die Absatzentwicklung 2013 war in Anbetracht der Umstände ordentlich – doch das nächste Jahr ist schon mit voller Kraft gestartet: Nun gilt es, wieder das Beste aus einem anspruchs-vollen Markt herauszuholen. Der Biermarkt wird nicht einfacher werden: Er bleibt schnellebig, der Wett-bewerb bleibt hart, die Rahmenbedingungen ändern sich rasend schnell, der Kostendruck durch erhöhte Rohstoff-, Energie-, Transport-, Verpackungs- und Arbeitskosten bleibt hoch – kurz: Die Themen werden uns wieder sehr fordern. 2014 wird ein unbequemes Jahr werden, in dem wir die Ärmel hoch¬krempeln müssen. Dazu sind wir gemeinsam mit unseren Mitarbeitern bereit“, so Dr.  Niels Lorenz.