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18.09.2017

Nachhaltig verbunden: Friesisches Brauhaus zu Jever lässt Schlosshof aufblühen

Es ist historisches Wahrzeichen der Marienstadt und Markensymbol ihres friesisch-herben Pilseners: das Schloss zu Jever. Umgeben von einem idyllischen Garten, zählen Baudenkmal und Parkanlage zu den schönsten in Nordwestdeutschland. Zu diesem einzigartigen Ensemble gesellt sich nun ein weiteres Schmuckstück: ein barocker Pflanzenkübelgarten, den das Friesische Brauhaus zu Jever über ein langfristig angelegtes Nachhaltigkeitsprojekt möglich macht.

Dort die mächtige Zwiebelhaube, hier die modernen Spiegeltürme: Wer durch die historischen Gassen der Marienstadt spaziert, dem recken sich die Vorboten vom Schloss und Friesischen Brauhaus zu Jever entgegen. Nur wenige hundert Meter voneinander entfernt, sind beide doch untrennbar miteinander verbunden. Sei es durch Schlossherrin Fräulein Maria, die bereits anno 1536 ein eigenes Reinheitsgebot für den jeverschen Gerstensaft verfügte. Sei es auf Flaschenetiketten und Mehrwegkästen, Biergläsern und -deckeln, die das Schloss zu Jever als Markensymbol des Friesisch-Herben millionenfach zeigen.

„Aus dieser engen Verbundenheit heraus haben wir ein Nachhaltigkeitsprojekt aufgesetzt, mit dem wir das historische Wahrzeichen unserer Heimatstadt unterstützen und durch einen barocken Pflanzenkübelgarten um einen weiteren Anziehungspunkt bereichern“, so Ira Beckmann, Pressesprecherin im Friesischen Brauhaus zu Jever.

Historischer Back- und Braukeller

In den von mächtigen Schlossmauern geschützten Innenbereich gelangen die Besucher auch über den Back- und Braukeller. Entstanden um das Jahr 1450, gilt dieser als der älteste der Region. Steigt man seine Stufen empor, erblickt man den bisher noch kargen Innenhof.

„In diesem Innenhof werden wir nun weiteren Lebensraum für Flora und Fauna schaffen“, freut sich Prof. Dr. Antje Sander, Leiterin des Schlossmuseums Jever. „Die Anlage eines Pflanzenkübelgartens ist ein lang ersehnter Wunsch, den wir mangels finanzieller Unterstützung nicht realisieren konnten. Zumindest bisher, denn mit dem Friesischen Brauhaus zu Jever als Förderer ändert sich das nun.“

Als Vorbild für den barocken Garten werden die Gartenszenen im Gobelinsaal des Schlosses dienen. Dort ist ein französischer Garten mit Kübeln aus Terrakotta und Fässern zu sehen, unter anderem bepflanzt mit Rosen, kleinen Obstbäumen oder Oleander.  
Eine wichtige Vorlage für die Begrünung bieten auch die überlieferten Pflanzlisten für die Gärten Graf Anton Günthers und des Schlosses zu Gödens aus dem 17. und 18. Jahrhundert. So wird man bald in Jever nicht nur einen englischen Landschaftsgarten, sondern auch einen kleinen Barockgarten bewundern können.

Mediterranes Klima

Schon bald werden die Schlossbesucher aus nah und fern von diesem Vorhaben profitieren. Durch das fast mediterrane Klima rund um den Schlossturm herrschen ideale Lebensbedingungen für blühende Pflanzen, zugleich wichtige Nahrungsquelle für Insekten. Genauso wohl fühlen sich Mauersegler, Schwalben und Fledermäuse: Durch die hoch aufragenden Schlossmauern finden sie perfekte Flug- und Jagdbedingungen.

Erstes sichtbares Zeichen wird die Aufstellung von gut zwei Dutzend Pflanzenkübeln sein. Hierfür ausgewählt werden Pflanzen, die heimisch und besonders lebensraumfördernd sind wie zum Beispiel alte Rosensorten, Nutzkräuter, Beerenbüsche und fast vergessene, heimische Obstsorten. Hinzu kommt ein mediterraner Bereich mit zum Beispiel Zitruspflanzen, deren Blütennektar bei (Wild-) Bienen und Hummeln besonders beliebt ist. So leisten die kleinen, fleißigen Helfer zugleich einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung des Ökosystems. Die Gestaltung mit passenden blühenden und immergrünen Pflanzen samt fachkompetenter Pflege übernimmt der Schlossgärtner Thomas Werner und die Gärtnerei Otten. Hinzugesellen werden sich auch Figuren und Bänke, die zum Verweilen und Entspannen einladen.

Geschenk für Besucher und Bürger

Ira Beckmann: „Für die Gäste und Bürger unserer Heimatstadt soll der jeversche Pflanzenkübelgarten ein Geschenk sein, an dem sie oft und lange Freude haben.“ Seine offizielle Eröffnung ist für das kommende Frühjahr geplant. Perspektivisch sind dort auch Veranstaltungen wie Konzerte, Lesungen oder auch Trauungen denkbar.

Wie das Land, so das Jever. Friesisch-herb.
Jever Pilsener kommt aus Jever. Und das liegt in einem ganz besonderen Teil Deutschlands: in Friesland. Das Wasser, die Luft, das Licht und nicht zuletzt das raue Klima haben die friesische Landschaft und das Jever Pilsener geprägt. Das Geheimnis seines einzigartigen Geschmacks liegt im Brauwasser, das auch heute noch aus demselben Brunnen gewonnen wird wie vor über 100 Jahren. Das Wasser der Quelle ist außerordentlich rein und weich. Es erlaubt dem Braumeister, eine Spur mehr Hopfen zuzusetzen. So entsteht der friesisch-herbe Charakter, der ein Jever – auch als spritzig-frisches Jever Lime, als alkoholfreies Jever Fun und Jever Light – von anderen Bieren unterscheidet und schon beim ersten Schluck an die ursprüngliche, friesische Landschaft erinnert: Wie das Land, so das Jever. Friesisch-herb. Mehr unter: www.jever.de

Kontakt:

Friesisches Brauhaus zu Jever
Ira Beckmann
Elisabethufer 18, 26441 Jever
Telefon (0 44 61) 13 757
E-Mail info@jever.de

UNITED PUBLIC RELATIONS GmbH
Renate Goergen
Fleher Str. 3, 40223 Düsseldorf
Telefon (02 11) 31 60 99 22
E-Mail info@united-pr.de

Bildunterschrift: Jever Pressesprecherin Ira Beckmann, Schlossgärtner Thomas Werner, Museumsleiterin Professor Dr. Antje Sander und Karin Otten von der gleichnamigen Gärtnerei im künftigen Barockgarten des Schlosshofes zu Jever (v. r.).

Nachhaltig verbunden: Friesisches Brauhaus zu Jever lässt Schlosshof aufblühen