Archiv - Pressemitteilungen Radeberger Gruppe

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19.10.2017

Vielfalt schützen - Bionade Trinkwasserwald gemeinsam pflanzen

Bionade und der Trinkwasserwald® e.V. laden am 21. Oktober zu einer Mitpflanz-Aktion ein. Rund 400 Laubbaum-Setzlinge werden dann einen neuen Platz im Biosphärenreservat Rhön finden. Zahlreiche Freiwillige werden unter dem Motto „Trinkwasser pflanzen. Vielfalt schützen.“ helfen, bestehende Nadelwald-Monokulturen in natürliche Mischwäldern umzuwandeln. Ein wichtiger Schritt, um die Artenvielfalt zu schützen und vor allem Trinkwasserressourcen nachhaltig zu bewahren.

Seit dem Jahr 2008 ist Bionade als erstes deutsches Unternehmen in großem Umfang Partner für nachhaltigen Wasserschutz und Trinkwasservermehrung geworden. „Reines, klares Trinkwasser ist ein wesentlicher natürlicher Rohstoff von Bionade. Diese wertvolle Ressource wollen wir nachhaltig schützen und gezielt regenerieren“, so Wolfgang Bufe, Betriebsleiter von Bionade. Gemeinsam mit dem Verein Trinkwasserwald® haben Forstarbeiter, Schulklassen, Bionade Mitarbeiter und Geschäftspartner 16 Bionade Trinkwasserwälder in ganz Deutschland mit rund 250.000 Laubbäumen auf mehr als 65 Hektar gepflanzt. Wolfgang Bufe: „Unsere Ziele sind der Schutz der Artenvielfalt und die nachhaltige Förderung von Trinkwasserressourcen.“

Jetzt wird der seit fast einem Jahrzehnt bestehende Bionade Trinkwasserwald im Biosphärenreservat Rhön erweitert. Natürliche Laubwälder, ergänzt mit weiteren seltenen Arten wie Wildkirsche und Elsbeere, fördern und unterstützen die ökologische Entwicklung in der Region.

„Ein gesunder Laubwald ist ein komplexes Ökosystem mit einer großen Anzahl an Lebewesen. Und: Er steht in direkter Wechselwirkung mit Wasser- und klimatischen Kreisläufen. Nur vitale, intakte Wälder mit einem ökologisch wertvollen Mix aus standortnahen Laubbäumen und Sträuchern sichern unzähligen Pflanzen-, Vogel-, Kleinsäuger- und Insektenarten den Lebensraum. Laubmischwälder müssen daher unbedingt erhalten bleiben, geschont oder wieder hergestellt werden“, lobt Alexander Pillath, geschäftsführender Vorstand Trinkwasserwald® e.V., das erneute Engagement von Bionade.

Die Buchen-, Eichen- Wildkirsche- und Elsbeeren-Setzlinge für den Bionade Trinkwasserwald, die teilweise bis zu 40 Meter hoch werden sollen, pflanzen die freiwilligen Helfer am 21. Oktober ein. In Zukunft könnte dank der 400 neuen Bäume dauerhaft ein jährlicher Zugewinn von bis zu 100.000 Litern Trinkwasser erreicht werden.

Neben Initiator Bionade und dem Trinkwasserwald® e.V. als federführendem Partner ist die Gemeinde Ostheim v.d.Rhön mit von der Partie. „Wir freuen uns auch ganz besonders über die Unterstützung durch die Junior Ranger der bayerischen, hessischen und thüringischen Rhön. Sie sind Teil des gleichnamigen Projekts unseres Partners EUROPARC Deutschland e.V.“, so Wolfgang Bufe. „Auch weitere Freunde, Förderer und unsere Bionade Mitarbeiter sind an diesem Samstag engagiert dabei.“
Die Mitpflanz-Aktion ergänzen Expertenvorträge zu den Themen „Wasserschutz“ und „Biodiversität“ sowie Führungen vom Heimatfluss Streu in den Bionade Trinkwasserwald.

HINTERGRUNDINFORMATION

Wasser unser wichtigstes Lebensmittel
Schon heute ist Trinkwasser in vielen Regionen der Welt eine knappe Ressource. Es entsteht aus Nebel, Regen-, Schnee- und Hagelniederschlägen. Der Wald spielt dabei als freie, weitgehend unbelastete Sickerfläche eine zentrale Rolle. Nadel- und Laubwälder verhalten sich hierbei allerdings sehr unterschiedlich. Die Wasserqualität und der Grundwasser-Eintrag sind unter Laubbäumen deutlich höher als unter Nadelbäumen, denn diese fangen viel Wasser auf. Verantwortlich hierfür sind die raue Rinde und der dichte Grasfilz am Boden, die Wasser aufsaugen wie ein Schwamm. In Laubwäldern kann hingegen viel Wasser in den Waldboden sickern: Die Bäume tragen im Winter keine Blätter, der Regen fällt direkt auf den Boden. Zudem lässt die glatte Baumrinde das Wasser schnell zu Boden fließen. Im Sommer verhindert der schattige Laubwald außerdem die Entstehung der schwammartigen Grasflächen. So kann sich in Laubwäldern viel neues Grundwasser von hoher Qualität bilden.

Über Trinkwasserwald®
Der gemeinnützige Natur- und Umweltschutzverein Trinkwasserwald® e.V. (gegründet 1995) setzt sich für den Erhalt, die Verbesserung und Vermehrung des Grund- bzw. Trinkwassers ein. Wir fördern den standortgerechten Waldbau, um damit langfristig Trinkwasser als Lebensquelle zu sichern. Hierfür unterpflanzen wir deutschlandweit gezielt ausgewählte Nadelwald-Monokulturen mit Laubbäumen. Das vermehrt den Grundwasserertrag im Bundesmittel um 800.000 Liter pro Hektar und Jahr, verbessert das Klima, den Zustand des Waldes und begünstigt Artenvielfalt. Bisher wurden durch den Verein und Aktivitäten der Vereinsmitglieder circa 2.300 Hektar Nadelwald-Monokulturen zu standortgerechten „Trinkwasserwäldern“ umgewandelt und damit rund zwei Milliarden Liter Grundwasser zusätzlich generiert und gesichert. An den dafür notwendigen Pflanzaktionen – in Kooperation mit Wirtschaft, Verbänden und Politik – nahmen bisher mehrere tausend Kinder und Erwachsene teil, die sich direkt vor Ort aktiv am Umweltschutz beteiligten. Parallel dazu engagiert sich der Verein im Rahmen von Umweltbildung dafür, Menschen den Wert der Natur nahe zu bringen.

Mehr unter: www.trinkwasserwald.de

Über Bionade
Die BIONADE GmbH in Ostheim (Biosphärenreservat Rhön) ging 1995 aus der dort ansässigen Privatbrauerei Peter hervor und gehört heute zur Radeberger Gruppe. Bionade wird rein biologisch hergestellt durch Fermentation natürlicher Rohstoffe nach dem Brau-Prinzip. Mit dieser Innovation schuf Bionade einen eigenen Markt und ist heute in den Sorten Holunder, Litschi, Kräuter, Ingwer-Orange, Streuobst, Himbeer-Pflaume, Zitrone-Bergamotte und Schwarze Johannisbeere-Rosmarin erhältlich. Für die Herstellung des beliebten Erfrischungsgetränks verwendet Bionade gemäß dem hauseigenen Reinheitsgebot ausschließlich natürliche Aromen, Extrakte und Säfte, die zu 100 Prozent aus ökologisch zertifiziertem Anbau stammen.

Mehr unter: www.bionade.de

Pressekontakt
BIONADE GmbH
Susanne Seufert
presse@bionade.de
T (0 97 77) 910 18 27
F (0 97 77) 910 18 16