So brauen wir umweltverträglich unsere Biere
- Stichwort Rohstoffe:
Der Umweltschutz in der Radeberger Gruppe beginnt schon bei der Auswahl der eingesetzten Rohstoffe. Schon seit Ende der 80er Jahre wird deshalb darauf geachtet, dass die Rohstoffe nicht mit zusätzlichen Konservierungsstoffen behandelt wurden. Um den Einsatz unserer kostbaren Rohstoffe genau zu dosieren und wo immer möglich zu verringern, werden alle Prozessschritte der Produktion rechnergestützt gesteuert und überwacht. Kontinuierliche Überwachungsmechanismen sichern hierbei eine stetige Optimierung der Prozesse.
- Stichwort Energieverbrauch:
Bei allen Energieverbräuchen in der Produktion und der Verwaltung der Radeberger Gruppe ist der möglichst ressourcenschonende Einsatz selbstverständlich. So wird zum Beispiel die Abwärme des beim Würzekochen entstehenden Wasserdampfes durch Pfannendunstkondensatoren rückgewonnen - und kann für nachfolgende Produktionsschritte wiederverwendet werden.
Die Anlagen zur Wärmeerzeugung in den Brauereien sind auf dem neuesten technischen Stand und werden regelmäßig geprüft und gewartet. Durch intelligente Betriebsmodelle werden Belastungsspitzen verringert und Verbräuche optimiert.
- Stichwort Staubemissionen:
Sowohl bei der Anlieferung des Rohstoffes Malz wie auch bei der Vorbereitung des Malzes für den Brauprozess in der Schrotmühle entstehen in den Brauereien Staubemissionen. Durch den Einbau komplexer Filtersysteme werden diese Emissionen jedoch im Rahmen gesetzlicher Grenzwerte zurückgehalten - und entsprechend separat entsorgt.
- Stichwort Wasser:
Bier ist ein reines Lebensmittel. In der Produktion dieses reinen Getränkes kommt der Hygiene und somit der regelmäßigen Desinfektion aller Anlagen, Tanks und Gebinde eine besondere Bedeutung zu. Durch die Wiederverwendung von Spülwässern, Einbau von Wasserspardüsen, Schulung der Mitarbeiter und der Optimierung der Maschinenprogramme und eine Minimierung des eingesetzten Desinfektionsmittels konnte die Radeberger Gruppe ihren Frischwasserbedarf sowie ihre Abwasserfracht in den letzten Jahren erheblich verringern. Die kontinuierliche Weiterentwicklung von schonenden und ressourcensparenden Prozessen ist auch hier gewährleistet.
- Stichwort Verwertung:
Biertreber und Hefe: Der im Brauprozess bei der Bierherstellung anfallende Treber wird zu 100 Prozent als Futter in der Landwirtschaft verwertet. Auch die im Produktionsprozess zurückgewonnene Hefe wird als Eiweiß- und Vitaminlieferant in der Landwirtschaft verwendet.
Filterhilfsstoffe: Der Einsatz von unlöslichen Filterhilfsstoffen im Brauprozess, wie zum Beispiel Kieselgur, konnte in den Standorten der Radeberger Gruppe durch die fortlaufende Optimierung von Prozessen immer weiter reduziert und optimiert werden. Die weiterhin anfallenden Abfälle dieser Stoffe werden in der Landwirtschaft als Bodenhilfsstoffe verwertet.
Verpackung: Die Anlieferung eingesetzter Materialien (Etiketten, Kronenkorken, Leim usw.) erfolgt in dafür vorgesehenen Großgebinden, die in ein geschlossenes Pfandsystem eingebunden sind. Glasbruch oder Altetiketten werden getrennt gesammelt und ebenfalls zu 100 Prozent einer Verwertung zugeführt.
- Stichwort Lärm:
Durch den Flaschentransport in der Abfüllung der Brauerei sowie in den Pumpen, Mühlen und Silos entstehen in den Brauereien Lärmemissionen. Durch eine Kapselung dieser Anlagen, die Verwendung von schallschluckenden Decken und Wänden/Fenstern oder die Verwendung von neuen Materialien (z.B. Transportbänder aus Kunststoff) werden die Emissionen weiter vermindert.
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