Frequently Asked Questions

  • Hat die Radeberger Gruppe eigentlich ein Motto oder einen Leitsatz nach dem sie arbeitet?

Unser Motto ist aus unserem Unternehmenslogo abgeleitet: "Wir leben deutsche Bierkultur" - das ist nicht nur ein Motto und Leitsatz, das ist auch eine gerne gelebte Verpflichtung und Verantwortung für jeden einzelnen unserer Mitarbeiter...

  • Die Radeberger Gruppe führt die "Deutsche Bierkultur" im Logo: Was bedeutet das eigentlich?

Die Radeberger Gruppe führt die Deutsche Bierkultur nicht nur in ihrem Namen: Wir leben diese Bierkultur aktiv und mit viel Engagement und Herzblut in all ihrer Vielfalt, ihrer Lebendigkeit und ihrer Regionalität. Tag für Tag. In jedem Kundengespräch. In jeder Verhandlung, in jeder Entscheidung, die wir treffen. Wir bekennen uns zu der fantastischen Vielfalt im deutschen Biermarkt, pflegen unser breites Markenportfolio intensiv und entwickeln diese Bierkultur aktiv weiter: Durch das Bekenntnis zu überlieferten Traditionen, durch die zielgerichtete strategische Weiterentwicklung bestehender und gelernter Konzepte - und manchmal auch durch das gezielte Überschreiten gewachsener Grenzen...

Mehr zum spannenden und facettenreichen Thema "Deutsche Bierkultur" finden Sie hier...

  • Aus welchen Standorten setzt sich die Radeberger Gruppe zusammen?

Die Radeberger Gruppe hat 14 Brauerei-Standorte und zwei Produktionsstandorte für alkoholfreie Getränke. Eine Übersicht dieser Standorte und kurze Porträts dieser "Töchter" der Frankfurter Radeberger Gruppe in Radeberg, Freiberg, Leipzig, Ur-Krostitz, Berlin, im Allgäu, in Jever, Rostock, Düsseldorf, Köln, Dortmund, Frankfurt, Nürnberg, Stuttgart, Selters an der Lahn und Ostheim vor der Rhön finden Sie hier...

  • Wo schlägt das Herz der Radeberger Gruppe? Und wo ist sie zuhause?

Die Radeberger Gruppe ist aus der früheren Binding AG mit Sitz in Frankfurt hervorgegangen. Sie ist somit in Frankfurt zuhause. Ihr Herz schlägt jedoch in der Region - also an allen Standorten, mit denen sie in den regionalen und den nationalen Märkten aktiv ist: In Sachsen, in Nordrhein-Westfalen, in Hessen, in Berlin, an der Küste Mecklenburg-Vorpommerns, in Friesland, in Franken, im Allgäu und natürlich im Ländle...

  • Warum veröffentlicht die Radeberger Gruppe keine Absatzzahlen für Marken und Standorte?

Die Radeberger Gruppe ist ein privat geführtes Unternehmen, das keinen Veröffentlichungspflichten unterliegt. Daher geben wir ausschließlich einige Kennzahlen der Unternehmensgruppe heraus. Einzelergebnisse unserer Marken und Standorte veröffentlichen wir seit dem Beginn des Jahres 2007 nicht mehr: Damit wahren wir unsere unternehmerische "Privatsphäre" - und verschließen uns einer rein hektoliterorientierten Diskussion innerhalb der Braubranche und ihrer Beobachter.

  • Warum ist die Radeberger Gruppe so stark an der Marktführerschaft im deutschen Biermarkt interessiert?

Die Radeberger Gruppe ist eine strategische Unternehmenssparte der Oetker-Gruppe. Es gehört zur Unternehmensphilosophie der Oetker-Gruppe, in ihren Aktivitätsfeldern möglichst zu den Marktführern zu gehören: Gerade im wettbewerbsintensiven deutschen Biermarkt gilt diese Maßgabe verstärkt. Um den Markt nachhaltig bearbeiten und prägen zu können, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und auszubauen, um die Arbeitsplätze unserer Mitarbeiter zukunftssicher zu gestalten, kurz: Um im Markt ein Treiber zu sein - und nicht zu den Getriebenen zu gehören - strebt die Radeberger Gruppe ganz strategisch den Erhalt und den Ausbau ihrer Marktführerschaft im deutschen Biermarkt an.

  • Wieso will die Radeberger Gruppe immer noch weitere Brauereien kaufen?

Der deutsche Biermarkt ist tendenziell rückläufig. Das organische Wachstum einer Brauerei ist in diesem wettbewerbsintensiven Umfeld zwar möglich - aber begrenzt. Daher plant die Radeberger Gruppe ihr Wachstum zweisträngig: Organisch über ihre Marken - und über gezielte, maßgeschneiderte Zukäufe von Wettbewerbern und starken Marken.

  • Die Radeberger kauft Brauereien doch nur, um diese zu schließen. Oder?

Die Radeberger Gruppe versteht sich als "Bewahrer Deutscher Bierkultur": Sie kauft Brauereien vorrangig, um deren Marken und Geschichte zu erhalten und fortzuführen, nicht, um diese zu schließen. Natürlich wurden in der Vergangenheit - gerade in den frühen Entstehungsjahren der Binding AG - auch Fehler gemacht und in einem Markt im Umbruch verschiedene Brauereien gekauft, erneut verkauft oder auch geschlossen: Aus diesen Fehlern haben wir jedoch gelernt.

Natürlich können wir nicht ausschließen, auch in Zukunft Biermarken einstellen zu müssen oder über Ausrichtungen von Standorten nachdenken zu müssen: Keine Brauerei, keine Brauereigruppe kann das in dem in einem deutlichen Konsolidierungsprozess befindlichen deutschen Biermarkt derzeit versprechen. Wir fühlen uns jedoch durch unser Bekenntnis zur "Deutschen Bierkultur" verpflichtet - auch und besonders beim Zukauf von Brauereien.

  • Die Radeberger Gruppe hat auch Mineralwasser und das Erfrischungsgetränk Bionade im Portfolio: Passt das zur 'Deutschen Bierkultur'?

Unser Mineralwasser Selters, das ja fast schon Synonym gehobenen Wassergenusses ist, und das Erfrischungsgetränk Bionade ergänzen unser Bier-Portfolio perfekt - und ermöglichen es uns, zum Beispiel der Gastronomie ein breites, vielfältiges Bier-Portfolio und eine der bekanntesten deutschen Wassermarken und das beliebte Erfrischungsgetränk Bionade aus einer Hand anzubieten. Unsere Biere und unsere alkoholfreien Getränke ergänzen sich dabei perfekt. So werden unsere alkoholfreien Getränke, die vordergründig im Kreise der Braustandorte isoliert zu stehen scheinen, bei unserer Sortimentsaufstellung zum zentralen Anker.

  • Die Radeberger Gruppe gehört ja zur Oetker-Gruppe: Wo finde ich denn Informationen dazu?

Alle Informationen über die Oetker-Gruppe mit Sitz in Bielefeld finden Sie auf der Homepage der Oetker-Gruppe.

  • Die Radeberger Gruppe will kein Konzern sein: Sie ist aber doch so groß...?

Die Radeberger Gruppe wird privat geführt: Sie ist nicht börsennotiert und arbeitet nicht in typischen Konzernstrukturen und -hierarchien. Sie ist eine Gruppe von Unternehmen, die zwar in bestimmten Verwaltungsbereichen zentral und effizient gemanagt werden, aber als eigenständige Einheiten im Markt agieren. Wir legen daher auch in unserer Unternehmensaufstellung, - darstellung und -philosophie Wert darauf, eine private Unternehmensgruppe, kein unpersönlich geführter Großkonzern zu sein.

  • Warum geht die Radeberger Gruppe nicht mehr zu Messen wie der Internorga?

Wer im Biermarkt Erfolg haben will, muss dicht an seinen Kunden sein - und ihre Wünsche kennen. Die Radeberger Gruppe hat daher als Marktführer beschlossen, ihre Kontaktpflege mit diesen Absatzmittlern und Partnern in Zukunft weiter zu intensivieren: Im Rahmen regelmäßiger nationaler und/oder regionaler Kundenveranstaltungen, in denen die Radeberger Gruppe ihr breites Portfolio oder einzelne Marken dieses Portfolios exklusiv, markenaffin und in angemessenem Ambiente präsentieren kann. Aufgrund dieser Fokusverlagerung hat die Radeberger Gruppe auch ihre Messe-Engagements - wie ihre Präsenz auf der Messe Internorga in Hamburg - überprüft und sich für einen Rückzug von der Hamburger Messe entschieden: Dieser Rückzug ist dabei keine Entscheidung GEGEN Auftritte bei Fachmessen, sondern FÜR eine individuellere, exklusivere und umfassendere Kundenansprache.

  • Bei Übernahmen gibt es immer Gewinner und Verlierer: Wer war denn bei der Übernahme der Brau und Brunnen AG durch die Radeberger Gruppe der Verlierer?

Die Radeberger Gruppe hat die Unternehmen der Brau & Brunnen AG integriert: Das war zwar ein für alle Beteiligten schwieriger und aufreibender Prozess, es gab dabei aber weder Verlierer noch Gewinner. Ziel war es, aus zwei großen Wettbewerbern den einen deutschen Marktführer Radeberger Gruppe zu formen. Nicht, eine übernommene Brauereigruppe unterzuordnen. Und das ist sehr gut gelungen: Die Radeberger Gruppe agiert als eine Einheit im Markt.

  • Die Radeberger Gruppe macht bei der Kampagne "'Bier bewusst genießen" mit: Das ist doch mit ihren wirtschaftlichen Interessen nicht vereinbar, oder?

Die Kampagne "Bier bewusst genießen" fordert die Verbraucher zu einem maßvollen, bewussten Genuss unserer Produkte auf und warnt Autofahrer vor dem Genuss alkoholhaltiger Getränke. Diese Botschaften können wir als Wirtschaftsunternehmen - vor allem aber in unserem Selbstverständnis als Bewahrer der deutschen Bierkultur - ohne zu Zögern und mit Nachdruck unterschreiben.

Wir möchten unsere Produkte auch in Zukunft frei aber natürlich verantwortungsvoll an die vielen Biergenießer in Deutschland und in unseren Exportgebieten liefern können. Wir haben dabei keinerlei Interesse, den übermäßigen Biergenuss zu fördern, zu verharmlosen oder dazu aufzufordern. Wir lehnen daher sogenannte Flatrate-Parties oder andere Formen der Förderung des übermäßigen Alkoholgenusses konsequent ab - und versuchen über die Integration der Kampagnenlogos "Don't drink and drive" und "Bier bewusst genießen" auf unseren Etiketten und in unserer Plakatwerbung unserem Teil der gemeinsamen Verantwortung der Hersteller alkoholhaltiger Getränke, der Gastronomen und Händler gerecht zu werden. Die Beteiligung an der Kampagne ist somit nicht nur sehr gut mit unseren wirtschaftlichen Zielen zu vereinbaren - sie entspricht nur der konsequenten Umsetzung unseres Anspruches als Marktführer.