Archiv - Pressemitteilungen Radeberger Gruppe

12.06.2018

Radeberger Gruppe verfolgt Einsprüche gegen Bußgeldbescheide nicht weiter

Zu dem kartellrechtlichen Einspruchsverfahren vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf teilen wir Folgendes mit:

Die Radeberger Gruppe war nicht an Preisabsprachen beteiligt.

Wir widersprechen dem Vorwurf des Bundeskartellamtes gegen die Radeberger Gruppe und ihre Akteure somit auch weiterhin ausdrücklich.

Die Radeberger Gruppe und ihre im Verfahren genannten Akteure haben sich insofern kein Fehlverhalten vorzuwerfen.

Allerdings sind seit unserem Einspruch im Jahr 2014 zahlreiche kartellrechtliche Einspruchsverfahren verhandelt und entschieden worden. Die hier praktizierte Auslegung des rechtlichen Rahmens zeigt, dass – unabhängig von der Faktenlage – das Beschreiten des Rechtsweges in Verfahren wie diesen nicht kalkulierbare finanzielle Risiken für Unternehmen nach sich zieht. Nach reiflichem Abwägen haben wir daher entschieden, die am 2. April 2014 eingelegten Einsprüche nicht weiter zu verfolgen, auch, wenn dies die Inkaufnahme der Zahlung eines hohen Geldbetrages nach sich zieht.

Dies ist eine rein unternehmerische Entscheidung und ändert nichts an unserer klaren Position.
Mit dieser Entscheidung ist dieses Verfahren abgeschlossen. Infolgedessen bitten wir um Verständnis, dass wir uns über diese Stellungnahme hinaus dazu nicht mehr äußern werden.